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Ferienfreizeit

Die Konzeption unserer jährlichen Ferienfreizeit finden Sie hier als PDF-Datei:

Konzeption.pdf

Freizeitbericht der Nephro-Freizeit auf dem Bildungshof in Vreden/NRW vom 14.-23. Juni 2011


1. Tag, 14. Juni 2011

Der Tag der langen Busfahrt. Die Kinder aus Memmingen fuhren um 9:00 Uhr los, die aus Freiburg und Umgebung um 10:00 Uhr! Nach zwei Stunden kamen sie endlich in Karlsruhe an, wo sie auf Christoph und Stefanie trafen und dann in den Freiburger Bus umstiegen. Im Bus wurden dann auch alte Bekannte wieder getroffen. Natürlich waren dieses Jahr auch wieder neue Gesichter im Bus, mit denen man sich auf der langen Fahrt bekannt machte. Christoph kam dann auf die Idee die Ankunftszeit zu erraten. Preis: Der Gewinner bekommt ein Brot nach Wahl vom Verlierer geschmiert. Die Siegerin hieß dann Sabrina, die die Zeit genau richtig schätzte: 18:30 Uhr. Jaci H. und Lukas trafen mit dem Kleinbus schon früher in Vreden ein und warteten auf den großen Bus. Nach der Ankunft stürmten alle hungrig zum Abendessen. Danach wurden die Kinder auf die Zimmer aufgeteilt.

2. Tag, 15. Juni 2011

Der nächste Tag begann für die meisten Kinder mit dem Medizimmer, das von Erika und Simone während der gesamten Freizeit top geleitet wurde. Danach ging es ab zum Frühsport. Ganz hungrig rannten die Kids zum Frühstück.
Als jeder satt war, trafen wir uns auf der Wiese hinter dem Haus. Dort spielten wir Kennenlernspiele.
Dann wurden wir von Christoph aufgefordert, dass jedes Zimmer sich Regeln ausdenkt. Diese wurden zusammen getragen und daraus entstanden dann die Freizeitregeln.
Danach hatten wir bis zum Mittagessen freie Zeit. In dieser Zeit spielte eine Gruppe Fußball, andere chillten in ihren Zimmern. Die Tischtennisplatte wurde auch genutzt.
Nach dem Mittagessen machten wir uns bereit für das große Geländespiel, das von Jacqueline geleitet wurde. Das erste Spiel bestand daraus, dass wir in fünf Gruppen aufgeteilt wurden. Einige Teamer hatten sich auf dem Gelände verteilt und waren Besitzer eines Ladens. Dann musste jeweils immer die, die vorne in der Reihe standen loslaufen und den genannten Gegenstand aus dem richtigen Laden holen. Das war aber gar nicht so einfach, denn es gab nicht genügend Gegenstände für alle.
Beim zweiten Spiel wurden wir alle ein wenig nass. Die fünf Gruppen wurden in 2 große Gruppen aufgeteilt. Dann musste jeweils der erste von der Gruppe einen Schwamm in einen Kübel mit Wasser tauchen und diesen Schwamm so schnell wie möglich zu dem anderen Kübel bringen und ausdrücken. Die Gruppe deren Kübel zuerst randvoll war, hatte gewonnen.
Das dritte Spiel bestand darin, dass jeder einen Luftballon aufblasen musste. Dieser wurde dann an den Rücken des Vordermanns gedrückt. So musste man auf die andere Seite der Wiese kommen und wieder zurück. Dabei durfte kein Ballon runterfallen, wenn doch, musste die gesamte Gruppe wieder an den Start zurück.
Am Abend trafen wir uns im Speisesaal zum Quizabend der von Thomas und Jaci H. geleitet wurde. Die in vier Gruppen eingeteilten Kinder hatten Fragen von fünf verschiedenen Kategorien zu beantworten. Danach war es auch schon Zeit für die Reflexion. Diese bestand darin, einen Gegenstand auf den Boden zu stellen. Je näher der Gegenstand in der Mitte stand, desto besser fand man den Tag.

Geländespiele

Geländespiele

3. Tag, 16. Juni 2011

Dieser Tag ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Nach dem morgendlichen Programm (Medizimmer, Frühsport und Frühstück) haben wir begonnen unsere T-Shirt zu bemalen, was eine ziemlich lustige Aktion war.
Für den Nachmittag stand eigentlich der Ausflug ins Grüne an, dieser fiel aber in letzter Minute aus. Dadurch hatten wir einen langen freien Nachmittag an dem manche in ihren Zimmern chillten oder die T-Shirts fertig machten. Manche nutzten den Regen aber auch richtig aus und tanzten vor dem Haus oder rannten ums Haus. Die Wasserscheuen saßen im Essensraum und schauten zu.
Da durch den Regen auch das Nachtspiel ins Wasser gefallen war, haben die harten Jungs im Matsch Rugby gespielt. Auf dem Foto sind leider nicht alle Spieler drauf, da sie schon früher duschen gegangen sind.
Danach haben wir alle zusammen im kleinen Haus Singstar gespielt, wobei jeder sein Singtalent zum Besten geben konnte.

Die Rugby-Gruppe

Die Rugby-Gruppe

4. Tag, 17. Juni 2011

Nach dem alltäglichen Frühprogramm haben wir uns in Gruppen eingeteilt und Stände für den Jahrmarkt vorbereitet.
Am Nachmittag holten wir den Ausflug ins Grüne nach. Nach einer ,,kleinen‘‘ Wanderung von 6km (haben nicht alle bis zum Schluss geschafft) haben wir einen Bauernhof erreicht, wo die meisten erst einmal auf einen riesigen Wackelpudding herum gesprungen sind, andere haben sich im Maisbad vergnügt, wo Christoph, Simon, Christian und Oli, Luka so richtig tief im Mais vergraben haben. Nach diesem Vergnügen ging es los zum Bauerngolf. Zuvor wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Diese Art von Golf bestand daraus, das man einen Minifußball (war der Golfball) mit einem speziellen Schläger quer über eine Kuhweide jagte und in verschiedenen Zielen einlochen musste
Danach, als wir alle zurück waren, haben wir erst einmal richtig zu Abend gegessen und dann ging es ab zum Jahrmarkt, wo jeder seinen Spaß hatte. Im Angebot gab es Dosenwerfen, Pferderennen, Ringe werfen und einen Stand, bei dem man mit Pfeilen Luftballons abschießen konnte. Ebenso einen Stand, an dem man mit Hilfe von Gummis Joghurtbecher zu Fall bringen musste. Zudem gab es auch einen leckeren Waffel- und einen Fotostand. Dieser Abend wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Das Maisbecken

Das Maisbecken

5. Tag, 18. Juni 2011

Der Tag begann für die Patientenkinder wieder mit dem Gang ins Medizimmer. Danach traf sich eine kleine Gruppe von Freiwilligen, die mit Jörn zum Frühsport gegangen sind. Dort spielten sie Fußball, danach ging es ab zum Frühstück. Um 11Uhr begannen die Workshops. Man konnte zwischen Portemonnaie aus Tetrapacks, Marionetten, Regenmacher und Rasseln oder Liegestühle machen wählen. Die Workshops gingen auch nach dem Mittagessen noch weiter.
Nach dem Abendessen hieß es dann Dress Code. Alle machten sich schick und kamen um 19 Uhr zum Casinoabend. Dort konnte man Black Jack, Such die Dame, Fang den Hut, Höher oder Tiefer, Poker oder Schokohexe spielen. Alle hatten sehr viel Spaß und die Teamer gute Tricks auf Lager, mit denen sie uns in die Irre führten. Nach drei verschiedenen Stempeln, die es je für ein gespieltes Spiel gab, durfte man sich einen leckeren Cocktail holen. Die Bar wurde von Stefanie und Jaqueline G. betrieben. Um 21:30 Uhr war noch die Reflexion und danach gingen alle ins Bett.






Eine selbstgefertigte Marionette

Eine selbstgefertigte Marionette

6. Tag, 19. Juni 2011

Heute durfte ausgeschlafen werden und jeder konnte frühstücken wann er wollte. Danach gab es die Möglichkeit noch mal an den verschiedenen Workshops teilzunehmen oder beim Popcorn machen zu helfen, das es dann am Kinonachmittag gab. Trotz schlechtem Wetter machten sich auch drei Gruppen zum Geo caching auf. Als die letzte Gruppe wieder da war, machten es sich alle mit Isomatten und Schlafsäcken im Essensraum bequem, sodass das Freizeitkino starten konnte. Zu sehen gab es den Film „Rapunzel - neu verföhnt“, bei dem es viel zu lachen gab.

7. Tag, 20. Juni 2011

Nach dem täglichen Morgenprogramm wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns nach Essen fuhr. Dort gab es dann genügend Zeit für den lang ersehnten Stadtbummel. In Kleingruppen, die jeweils von zwei Teamern begleitet wurden, konnte die Innenstadt erkundet werden.
Wieder zurück am Haus konnte man sich noch ein bisschen ausruhen oder die freie Zeit zum Spielen nutzen. Dann gab es auch schon bald wieder Abendessen. Hinterher wurde noch einmal der Singstarabend wiederholt, bei dem wieder mit viel Freude verschiedenste Lieder gesungen wurden. Wie jeden Abend trafen wir uns zum Tagesabschluss zur Reflexion.

8. Tag, 21. Juni 2011

Am Dienstag wurden nach dem Frühstück die Badesachen gepackt. Wieder holte uns ein Bus ab, der uns nach Bocholt ins „Inselbad Bahia“ brachte. Dort angekommen, konnten es die Kinder kaum erwarten ins Wasser zu springen. Neben Sprungbrettern und einem Strudelkanal hatten die Kinder viel Spaß auf drei verschiedenen Wasserrutschen. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und der Bus erwartete uns bereits schon. Auf der Heimfahrt waren alle erschöpft, sodass viele eine Runde geschlafen haben.
Eine kleine Gruppe von Kindern, die nicht ins Schwimmbad durften, machte in der Zeit mit Silvia, Jaci H. und Erika einen Ausflug nach Enschede/ Holland, wo nochmals Zeit für einen Stadtbummel war.
Gegen Abend wurde dann ein Feuer gemacht, auf dem Würstchen gegrillt wurden. Viele Kinder suchten sich Stöcke um ihr Stockbrot über dem Feuer selbst zu backen, so saßen alle gemütlich zusammen ums Feuer. Später spielten Stefanie und Thomas abwechselnd Gitarre, wozu fröhlich gesungen wurde. Letztlich wurde noch ein Nachtspiel gespielt, da es aber erst sehr spät dunkel wurde, war es eher ein Dämmerungsspiel. Hierbei spielten die Kinder gegen die Teamer und gewannen. Nach der Reflexion ging es dann etwas später als gewöhnlich ins Bett.

Schwimmbad "Bahia" in Bocholt

Schwimmbad "Bahia" in Bocholt mit den drei Rutschen

9. Tag, 22. Juni 2011

Da es gestern etwas später wurde, gab es heute auch etwas später Frühstück. Danach war zunächst einmal Koffer packen angesagt, da es der letzte Tag vor der Abreise war. Nachdem alles mit Mühe wieder in den Koffern verstaut war, wurde noch das Haus geputzt. Da alle gut mitgeholfen haben, waren wir auch schneller fertig als gedacht.
So hatten wir nun noch genügend Zeit, um Programmpunkte für den Bunten Abend vorzubereiten. Hierzu fanden sich verschiedene Kleingruppen zusammen.

Nach dem Abendessen konnte dann der Bunte Abend beginnen, der von Thomas moderiert wurde. Los ging es mit einem tollen Tanz, den Laura mit einigen Kindern eingeübt hatte. Es folgte ein kleines Theaterstück, in das einige Situationen und Sprüche der Freizeit eingebaut waren und somit alle zum lachen brachte. Stefanie und Susanne leiteten dann durch ein Pantomimespiel, bei dem Begriffe aus der Freizeit dargestellt und erraten werden mussten. Weiter ging es mit einem Marionettentheater, in dem die selbstgebauten Marionetten zum Einsatz kamen. Danach spielte Oli mit zwei Freiwilligen ein Spiel, bei dem diese jedoch, zur Belustigung der anderen, in die Irre geführt wurden. Die Diashow von Jaci H. zeigte alle Höhepunkte der Freizeit, sodass man die vergangenen Tage nochmals Revue passieren lassen konnte.


10. Tag, 23. Juni 2011

Am letzten Tag gab es kein Frühsport mehr, damit wir auch spätestens zur geplanten Zeit um 10Uhr abreisen konnten. Nach dem Frühstück mussten dann die schweren Koffer nach draußen zum Bus gebracht und die Betten abgezogen werden. Schließlich konnte nach einer Verabschiedungsrunde die Fahrt auch losgehen. Viele Stunden und einige Pausen später kamen wir in Karlsruhe an, wo die Kinder aus Memmingen schon von zwei Müttern und einem Bus erwartet wurden. Der nächste Stopp war dann in Offenburg und kurze Zeit später kamen wir auch in Freiburg an. Hier gab es nun ein großes Wiedersehen mit den Eltern. Trotz der Wiedersehensfreude waren viele auch etwas traurig, dass die gemeinsame Zeit nun zu Ende war. Doch wir können uns schon alle auf nächstes Jahr freuen…

Freizeitgruppe 2011

Die Freizeitgruppe 2011 in Vreden

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